Sonntag, 31. Mai 2026, 15 bis ca. 18 h:
Wiesenführung
Treffpunkt: Parkplatz bei der Hohbühlschule bei Gdf.-Großaltdorf
Foto: H. Betz
Rundschau
Vogel des Jahres 2026: Rebhuhn
Foto: Jan Piecha
Baumpflanzaktion, Challenge 2025, auf unserer Streuobstwiese bei Bröckingen zusammen mit dem Schwäbischen Albverein Gaildorf. Gepflanzt wurde ein Speierling und eine Kargenbirne.
Fotos: I. Bauer
Fleißige Helferinnen und Helfer beim Äpfel klauben auf unserer Streuobstwiese bei Bröckingen
Kinder-Ferienprogramm 2025 der Stadt mit dem Biologen M. Zorzi vom Umweltzentrum SHA:
Eindrücke von unserer Fledermausführung vom 31.08.2025
Die Gottesanbeterin hat nun auch die artenreiche Blumenwiese von H. Betz bei Eutendorf erreicht.
Foto: H. Betz
Jetzt auch in einem von uns gepflegten Schutzgebiet bei Großaltdorf angekommen:
Bocks-Riemenzunge (Himantoglossum hircinum)
Eine in Deutschland durch die BArtSchV besonders geschützte Orchidee aus Gebieten Europas mit mediterranem Klima.
Foto: T. Scheurmann
Foto: S. Rombach
Rundschau 28.05.2025
Vorstandssitzung im NABU-Raum in der Stadtschule
Unser Beitrag zu Gaildorf chillt am Sonntag, 06.10.2024.
Unter der Leitung von Karl Heinz Johe waren Naturliebhaber eingeladen die artenreichen und ungedüngten Magerrasen bei der Hohbühlhalle und auf der Wach kennenzulernen. Schmetterlingsguide Dr. Wilhelm Stark und der ökologische Gutachter Helmut Genthner waren bei der Ankunft der Teilnehmer bereits erfolgreich beim Erfassen von Schmetterlingen und hatten 8 verschiedene Falter zum Kennenlernen und zum Bestimmen eingefangen.
Stolz war man auf das seltene hübsche, schwarzrot gepunktete Esparsetten-Widderchen - ein tagaktiver Nachfalter, welches nur auf Magerrasen lebt und durch die Landschaftspflege des NABU Gaildorf-Limpurger Land hoffentlich viel Nachwuchs bekommen wird. Dr. Stark klärte über die Merkmale der verschiedenen Tagfalterfamilien auf. Somit konnten die Teilnehmer alle sechs Familien, so Augenfalter, Edelfalter, Ritterfalter, Dickkopffalter, Bläulinge, Weißlinge / Gelblinge sehr schnell einordnen. Ergänzend hierzu erklärte Johe die Wirtspflanzen verschiedener Schmetterlingsarten, von denen sich die Raupen ernähren. Hierzu wurde der Dunkle Wiesenknopf-Ameisen-Bläuling als Besonderheit mit Wirtspflanze und Überwinterung in einem Ameisenbau einer speziellen Ameisenarten erklärt.
Dr. Stark kam sehr schnell auf weitere schützenswerte geflügelte Insekten und ihre Besonderheiten, die durch ihre Flügel und Fühler / Antennen bestimmt werden, wie Heuschrecken, Wildbienen, Fliegen, um nur einige zu nennen. Auch die vollkommene und unvollkommene Verwandlung – Metamorphose, von Ei – Raupe – Puppe – Falter mit Ruhephase und Ei – Raupe (Nymphe mit mehreren Häutungen) – Grashüpfer / Heuschrecke ohne Ruhephase wurde erläutert.
Weiter ging es zum Naturchutzgebiet Wach – eine Wachholderheide, die zurzeit mit Schafen und Ziegen gepflegt wird. Die für die Rasenflächen günstige Wetterlage im Frühling und die jetzt aktuell anhaltende Trockenheit, erschwert die Pflege massiv. Dazu gab es einen regen Meinungsaustausch unter den Exkursionsteilnehmern wie es weitergehen soll. Ohne eine regelmäßige Nachpflege durch Ehrenamtliche des NABU Ortsvereins, um eine Verbuschung der Flächen zu vermeiden, würden diese für den Artenschutz sehr wichtigen Flächen für immer verschwinden.
Foto: K.- H. Johe
Diese sehr seltene Orchidee blüht auf einem von uns gepflegten Trockenrasen bei Großaltdorf. Nur zwei Standorte sind im Landkreis SHA bekannt.
Pyramiden-Hundswurz (Anacamptis pyramidalis)
Foto: K.-H. Johe
Müll kann tödlich sein: Hier hat sich eine Blindschleiche in einem
Orangennetz stranguliert...
Ein sehr seltener, scheuer und besonders geschützter Vogel, der durch Windkraft-Anlagen stark gefährdet ist. Sein Lebensraum wird durch Windkraft-Gewerbegebiete in den Wäldern der Limpurger Berge zerstört. Viele unserer Mitglieder können es nicht fassen, dass diese haltlosen Windkraft-Gewerbegebiete hier genehmigt wurden! Unsere Einwände wurden in dem fragwürdigen Genehmigungsverfahren kaum beachtet. Maßgeblich, weil kein Horst, möglichst mit Jungstörchen darin, im Umkreis von 3 km, gefunden werden konnte. Dass ein solcher Großvogel weit mehr Raum als 10 km in Ansprucht nimmt, um leben zu können, wurde nicht berücksichtigt. In der weiteren Umgebung wurden mittlerweile die besetzten Horste, eher durch Zufall, von Bürgern und nicht durch die Gutachter der WKA-Betreiber, gefunden.
Foto K. Brosa
....und trotzdem hört man nicht auf, in hiesigen artenreichen Wäldern Windkraftgewerbegebiete zu errichten!!
Windkraftanlagen sind eine große Gefahr für geschützte Vogelarten wie Schwarzstorch und Milane. Dies gilt auch für Fledermäuse.
Es war für uns von Anfang an unverständlich, dass man sie hier im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald trotzdem genehmigt hat!!
Gilt das nicht auch für das Limpurger Land??
https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/blumberg/Die-Windkraftindustrie-zerstoert-die-Natur;art372508,9589770
VGH-Beschluss zu WEA bei Braunsbach:
https://baden-wuerttemberg.nabu.de/imperia/md/content/badenwuerttemberg/vgh-beschluss-windrad-braunsbach-22-12-2017.pdf
Beim Bau der WEAs im Landkreis wird wenig Rücksicht auf besonders geschützte Amphibienarten genommen:
Auch an den Baustellen in den Wäldern der Limpurger Bergen waren die Baugruben nicht mit Krötenzäunen abgesichert.
Warum wurden der "Naturspeicher" Gaildorf u. a. WKAs im Raum Gaildorf in einem Schwarzstorch-Nahrungshabitat ohne Einschränkungen vom Landratsamt SHA genehmigt?
http://www.stimme.de/hohenlohe/nachrichten/Windrad-muss-still-stehen-Naturschuetzer-erfolgreich;art1919,3816408
http://www.swr.de/swraktuell/bw/heilbronn/braunsbach-windradstopp-wegen-rotmilan/-/id=1562/did=19236288/pv=embedded/s2xftf/index.html
NABU-BW und LNV setzen sich für eine naturschutzrechtliche Überprüfung der Genehmigung einer Windkraftanlage bei Braunsbach ein:
http://lnv-bw.de/nabu-und-lnv-reichen-eilantrag-gegen-windrad-in-braunsbach-ein/
WKAs in Wäldern gefährden Fledermäuse:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/windraeder-im-wald-gefaehrden-fledermaeuse-a-1133513.html
28.11.2016, 11:40 Uhr
Ein Kritikpunkt bei der Windenergie ist, dass Vögel mit den Anlagen kollidieren. Eine Studie zeigt nun erstmals die Anzahl der so verendeten Vögel. Mit 20,7 Opfern pro Anlage und Jahr ist die Rate höher als bisher geschätzt.
Quo vadis Schwarzstorch und Co. in den Limpurger Waldbergen??
Lesen Sie hier: https://www.swp.de/schwaebisch_hall/lokales/schwaebisch_hall/daempfer-fuer-windkraftgegner-14123929.html