Unsere Projekte:

Wir vom NABU Gaildorf-Limpurger Land engagieren uns schon seit vielen Jahren an einer Vielzahl von Projekten, ganz konkret vor unserer Haustür. Die Palette unserer Aktivitäten reicht vom Erhalt bedrohter Lebensräume und der dort lebendernTier- und Pflanzen-Arten, bis zum praktischen Umweltschutz.

Wir freuen uns über jede aktive, oder passive Unterstützung.

 

Auf den folgenden Seiten zeigen wir Ihnen einige Beispiele:

Das sind unsere aktuellen Projekte:

Esparsetten-Widderchen sammeln sich auf einer dürren Flockenblume dicht aneinander geschmiegt, um so die Nacht zu verbringen. Ohne unsere Pflege ihres Trocken-Biotops östlich Großaltdorf und den dort blühenden Nahrungspflanzen, wären sie längst verschwunden. Sie stehen bundesweit auf der Vorwarnliste der Roten Liste. In BW gibt es die auffällig gefärbten, für Fressfeinde giftigen Widderchen, auch im Volksmund "Blutströpfchen genannt, nur noch in trockenen, sonnigen Magerrasen auf kalkhaltigen Böden der Schw. Alb, der Baar und im Neckar-Tauberland.

Foto: K.-H. Johe


Purpur-Orchidee (Orchis purpurea) auf einer von uns betreuten und gepflegten Wacholderheide

Foto: K.-H. Johe


Der Frühlings-Enzian (Gentiana verna) blüht auf einem von uns gepflegten Magerrasen bei Gaildorf:

Foto: K.-H. Johe


Prachtnelke (Dianthus superbus) auf einem Magerrasen bei Bröckingen

Foto: K.-H. Johe


Kiebitzmulde in der Eschenau nach der Fertigstellung:

Foto: K.-H. Johe

 

Gleich nach Fertigstellung des Projekts hielten sich durchziehende Kiebitze und Limikolen w. z. B. der Bruch-Wasserläufer einige Zeit an der kleinen Mulde auf, um sich für den Weiterflug zu stärken. Bis Ende Mai brüteten zwei Kiebitzpaare in der Nähe der von Niederschlagswasser gefüllten Mulde. Vier Jungvögel konnten beobachtet werden. Ob sie alle durchgekommen sind ist jedoch nicht sicher, da eine, in der Nähe lebende Fuchsfamilie, erhebliche Störungen verursachte. Die zweite Kiebitzmulde, die wieder vom Landschaftserhaltungsverband finanziell gefördert wurde, hat sich ebenfalls sehr bewährt. Gleichzeitig wurde das Gelände, das im Sommer in voller Blüte stand, von unzähligen Insekten, Fledermäusen und Vögeln besucht.

Foto: K.-H. Johe